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Die Atmung.

Eigentlich ein Selbstläufer.

Ein Mensch kann mehrere Tage ohne Essen oder Trinken überleben. Aber nur etwa 3 Minuten ohne Sauerstoff! In jeder Minute atmet ein Erwachsener ca. 15-mal ein und aus. Dabei gelangen pro Atemzug rund 0,5 Liter Luft in die Lungen. Sinn und Zweck des Ganzen ist es, lebensnotwendigen Sauerstoff aus der Luft zu filtern, den jede Zelle und jedes Organ unseres Körpers zur Energiegewinnung braucht. Gleichzeitig wird beim Ausatmen das „Abfallprodukt“ Kohlendioxid ausgeschieden.

Unser Gehirn weiß, was wir brauchen

Das Atemzentrum im Gehirn steuert die Atmung je nach Sauerstoffbedarf des Körpers automatisch, weshalb wir den Atemvorgang in der Regel auch nicht bewusst wahrnehmen. Und das, obwohl insbesondere beim Einatmen verschiedene Muskeln beteiligt sind:

Das Zwerchfell senkt sich, die Muskeln zwischen den Rippen sorgen für eine Erweiterung des Brustkorbs, die Ausdehnung der Lunge wird ermöglicht. Im Gegensatz dazu verläuft das Ausatmen normalerweise passiv.

Erst bei großer Anstrengung oder bei Atemnot registrieren wir unsere Atmung und tragen einen bewussten Teil dazu bei, dass die so genannte Atemhilfsmuskulatur aktiviert wird. Muskeln am Brustkorb und am Schultergürtel sorgen dann dafür, dass mehr Luft eingeatmet werden kann.

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Das Wunderwerk der Sauerstoffgewinnung

Die Atemwege der Lunge sind wie ein auf dem Kopf stehender Baum aufgebaut. Die Luftröhre teilt sich zunächst in die beiden Hauptbronchien. Von hieraus verzweigen sich die Atemwege immer feiner bis in die Lungenbläschen, in denen der Gasaustausch stattfindet.

Für die Aufnahme von Sauerstoff und die Abgabe von Kohlendioxid ist eine erstaunliche Anzahl von Lungenbläschen notwendig. Etwa 300 Mio. Stück befinden sich in der menschlichen Lunge, die insgesamt eine Fläche von unglaublichen 80 bis 120 m2 ergeben würden.